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die Gaststätte Gier

Gemeinschaft, Spaß und Unterhaltung – dafür steht die Gaststätte Gier.

 

In unserem Lokal trifft sich ganz Kall und Umgebung.

Junge Familien, alteingesessene, Jugendliche oder Kollegen.

Bei uns fühlen sich alle wohl.

Das Kölsch ist stets frisch gezapft.

Zusammen reden, trinken, lachen, quatschen, essen,

alles was gemütliche Atmophäre ausmacht ist die Seele unseres Lokals.

 

Alle fünf Jahreszeiten zelebrieren wir mit Begeisterung.

Ob jecke Karnevalstage, erste Sonnenstrahlen im Mai oder  Weihnachtsfeiern

– 

hier seid Ihr richtig!

Gaststätte ab sofort geschlossen

Liebe Vereinsmitglieder und verehrte Gäste,

 

am Mittwoch, 28. Oktober, haben die Ministerpräsidenten aller Bundesländer bezüglich der explosionsartigen Ausbreitung des Corona-Virus mit Kanzlerin Angela Merkel ein umfangreiches Maßnahmen-Paket beschlossen, in dem unter anderem die Schließung der gastronomischen Betriebe ab dem 2. November angeordnet wird.

 

Nach dem die Corona-Pandemie auch in unserer Gemeinde Kall sowie auch in den Nachbarkommunen weithin verstärkt um sich greift und von Tag zu Tag steigende Fallzahlen festzustellen sind, hat sich der Verein zur Erhaltung zur Erhaltung der Gaststätte Gier entschlossen, die Gaststätte  sofort zu schließen. Somit ist der Betrieb schon ab

Donnerstag, 29. Oktober 2020, eingestellt.

 

Wir setzen auf Euer Verständnis und Eure Akzeptanz für diesen angeordneten aber auch notwendigen Schritt. Denn auch uns als Vorstand des Vereins liegt die Gesundheit unserer Gäste sowie unseres Personals besonders am Herzen, zumal ein großer Teil unserer Besucher zum Kreis der Risiko-Patienten zählen.

 

Die ordnungsbehördliche Schließungsverfügung gilt derzeit bis Mittwoch, 2. Dezember, dieses Jahres. Der Vorstand hofft, dass sich in dieser Zeit die Situation verbessert und wir unsere Gaststätte dann wieder für Euch öffnen können. 

 

Bis dahin bleibt gesund!

 

Der Vorstand und das Team der Gaststätte Gier

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das Land nrw fördert Sanierung der historischen Gaststätte gier 

Heimat-Ministerin Ina Scharrenbach überbrachte den Bescheid über 193.000 Euro höchstpersönlich – Verein nutzt Schließung der Kneipe für

Sanierung – Heizung und Dach sind bereits komplett erneuert – Jetzt werden Ersatztermine für ausgefallene Kulturveranstaltungen gesucht –

Alle Eintrittskarten behalten Gültigkeit.

 

Schon seit Anfang November ist die Gaststätte Gier in Kall wegen der Corona-Pandemie zum zweiten Mal geschlossen. Für den Verein zur Erhaltung

der Gaststätte Gier ist dieser Umstand erheblichen Verlusten verbunden. Das komplette Kulturprogramm des letzten Jahres fiel komplett ins Wasser

und auch alle bereits gebuchten Veranstaltungen im Saal mussten abgesagt werden. Eine Wiedereröffnung der kleinen Kneipe steht derzeit noch

immer in den Sternen. Dennoch hofft der Verein, dass sich die Situation im Sommer bessert und die Gaststätte wieder geöffnet werden kann.

Der Vorstand ist jedoch trotz der Gasthausschließung nicht untätig und hat die Zeit der Schließung genutzt, um die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes in Angriff zu nehmen. Auf der Sanierungs-Agenda stehen die Erneuerung der kompletten Heizungsanlage und die Umstellung der

Saalheizung von Öl auf Gas, die Erneuerung des Dachstuhls und der Dacheindeckung samt Isolierung, die Erneuerung von 14 denkmalgeschützten Fenstern sowie die Sanierung der Außenfassade. Die Gesamtkosten wurden von dem für die Gemeinde Kall tätigen Ingenieurbüro Blaschke mit

rund 250.000 Euro veranschlagt.  

 

Unterstützung von Gemeinde

 

Mit großer Unterstützung der Gemeindeverwaltung und dem persönlichen Einsatz des Bürgermeisters Hermann-Josef Esser stellte der Verein im November 2018 bei der Kölner Bezirksregierung einen ersten Antrag auf Förderung der Sanierung aus dem NRW-Programm „Heimatzeugnis“, das die Heimatministerin Ina Scharrenbach im Juli bei einem Besuch der Gaststätte Gier persönlich vorgestellt hatte. Das Antragsverfahren bei der Bezirksregierung verlief zwar zäh, aber am Ende Dank der Gemeinde und des CDU-Landtagsabgeordneten Ralf Nolten erfolgreich.

Im September 2020 wurde der Förderantrag des Kneipenvereins positiv beschieden. Die Heimatministerin hatte dann den  Wunsch, den Förderbescheid persönlich zu überbringen. Und so erlebte der Verein zum Jahresende trotz Corona auf ein recht erfreuliches Ereignis: NRW-Heimatministerin

Ina Scharrenbach besuchte Anfang Dezember unserer geschlossenen Kneipe und überreichte uns im Beisein von Bürgermeister Hermann-Josef Esser

den Förderbescheid über eine Landesbeihilfe in Höhe von 193.886 Euro für die Sanierung des Hauses.  

 

Verein trägt 21.000 Euro

 

„Darin sehen wir eine Bestätigung unserer Arbeit und auch eine große Motivation für unsere zukünftigen Aktivitäten“, bewertet der

Vereinsvorsitzender Uwe Schubinski den Geldsegen aus Düsseldorf.  Die 193.886 Euro Fördergelder aus dem NRW-Programm „Heimatzeugnis“

seien 90 Prozent der für die Sanierung errechneten Nettokosten von insgesamt 215.500 Euro, so Schubinski: „Den Rest von 21.500 Euro müssen wir

als Verein selbst tragen“. Die Zeit der Schließung wurde nun für die ersten Sanierungsarbeiten. Mit Hilfe des Architekten Ferdi Saßmann, der selbst

Mitglied im Verein ist, wurden die Erneuerung der kompletten Heizungsanlage und die Erneuerung des Dachstuhles in Angriff genommen.

Für beide Maßnahmen wurden je drei Angebote eingeholt, die Fachleuten der  Gemeinde zur Prüfung vorgelegt wurden. Dabei erfüllte sich das 

Bestreben des Vereins, die Arbeiten an Unternehmen aus Kall vergeben zu können. Die Erneuerung der Heizungsanlage wurde durch die

Firma Gebrüder Züll ausgeführt. Innerhalb von nur 14 Tagen wurde die museumsreife für den Saal zuständige Ölheizung demontiert und gegen

eine moderne Gasheizung ersetzt. Im Saal wurden Heizkörper installiert und eine alte Gastherme für die Kneipenheizung erneuert.

Im Saal wird das Einblasen der warmen Luft aus einem offenen Heizungsschacht der Vergangenheit angehören, so dass es künftig bei

Veranstaltungen auch keine dicke Luft mehr gibt. Schöne weiße, flache Heizkörper an den Wänden haben die alte Luftheizung abgelöst.

Und auch die Lüftungsanlage im Saal wurde auf einen neuen Stand gebracht. 

 

Alte Eichenbalken müssen erhalten bleiben

 

Die Erneuerung des Dachstuhls und der Dachabdeckung wurde von der Dachdeckerfirma des Vereinsmitgliedes Wolfgang Herr innerhalb

weniger Arbeitstage ausgeführt. Im Eiltempo wurde das Dach am 17. März abgedeckt und der neue Dachstuhl bereits zwei Tage später aufgebracht. 

Bezüglich der Erneuerung des maroden Dachstuhles hatte die Landeskonservatorin Frau Dr. Monika Herzog dem Verein allerdings zur Auflage 

gemacht, dass Teile des alten Eichengebälks im neuen Dachstuhl erhalten werden müssen. Diese Auflage erforderte eine Umplanung der Dachstuhlerneuerung. Nach dem Aufbringen des neuen Dachstuhls folgte wenige Tage später das Eindecken des neuen Daches.

Seit dem 26. März präsentiert sich nun das Haus mit einer neuen, denkmalgerechten Dachabdeckung. Durch das Einbringen einer Dämmung im

Dachstuhl wird das Haus auch energetisch auf Vordermann gebracht. Aus alt mach neu lautet die Devise nun auch für die nächsten Monate,

denn weitere Arbeiten stehen bevor. Dickster Brocken dabei ist die Erneuerung von 14 denkmalgeschützten Fenstern, die mit fast 60.000 Euro

zu Buche schlagen. Auf eine denkmalgerechte Ausführung legt Frau Dr. Monika Herzog besonders großen Wert. Diese Arbeiten, die nur von

bestimmten Fachfirmen ausgeführt werden können und die ausschreibungstechnisch einer längeren Vorbereitung bedürfen,

sollen im nächsten Jahr realisiert werden.

 

Heimatmuseum entsteht im Obergeschoss 

 

Im Obergeschoss hat Vereinsmitglied Harald Thelen mit ersten Vorarbeiten in den Räumen begonnen, in denen in denen ein kleines

Heimatmuseum eingerichtet werden soll. Für diesen Ausbau wird derzeit ein Antrag für die Genehmigung einer Nutzungsänderung beim

Bauamt des Kreises Euskirchen vorbereitet. Das Museum soll durch Mithilfe der Kaller Historiker Hubert Büth und Andreas Züll eingerichtet werden.

Mit der Konzeption des Vorhabens hat der Vorstand des Vereins Geschichtsforscher Andreas Züll betraut. Das Museum soll sich später über

drei der vier Obergeschoss-Räumen erstrecken.  Die Sanierungsarbeiten bedurften auch besondere Anstrengungen des Vereinsvorstandes,

der sich in Zeiten der Corona-Pandemie nicht treffen konnte. Beratungen und Entscheidungen im Zuge der Sanierung sowie  weiterer Planungen zukünftiger Aktivitäten Vorstandssitzungen wurden per Video-Konferenzen getroffen. 

 

Eifelgäng am 1. Oktober – Köster am 6. November

 

Derzeit bemüh sich der Vorstand, für die im vergangenen Jahr abgesagten Kulturveranstaltungen mit den Künstlern – allerdings noch unter Vorbehalt - mögliche Ersatztermine zu finden. Mit der Eifelgang wurde vereinbart, dass deren Auftritt am Freitag, 1. Oktober stattfindet. Das bereits ausverkaufte Köster-Konzert soll nach Rücksprache mit Gerd Köster am Samstag, 6. November, über die Bühne gehen. Der Verein hofft, dass Corona bis dahin Vergangenheit ist. Wenn die Situation es zulässt, wird auch die ausgefallene Travestie-Show mit Regina Red noch in diesem Jahr nachgeholt. In diesem Zusammenhang weist der Vereinsvorstand darauf hin, dass alle erworbenen Eintrittskarten ihre Gültigkeit behalten. Über die Entwicklung unserer Mitgliederzahlen ist man beim Vorstand über eine weiterhin eine steigende Tendenz erfreut. Derzeit unterstützen 173 Personen den Verein

durch ihre Mitgliedschaft.       

 

  (Reiner Züll)

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Am 26. März wurde das neue Dach des über 200 Jahre alten Gasthauses mit neuen denkmalgerechten Ziegeln eingedeckt. Foto: Reiner Züll

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Im neuen Dachstuhl mussten auf Weisung des Denkmalschutzes einige alte Eichenbalken erhalten bleiben. Im Zuge der Erneuerung ist eine energetische Dämmung vorgenommen worden.

Foto: Reiner Züll

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Am 18. März begann die Dachdeckerfirma Wolfgang Herr mit dem Abbau des alten, maroden Dachstuhles. Foto: Reiner Züll

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Packte bei der Erneuerung des Daches kräftig mit an:  Vereinsmitglied und Dachdeckermeister Wolfgang Herr. Foto: Reiner Züll

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In diesem großen Raum im Obergeschoss soll ein Heimatmuseum entstehen. Derzeit wird vom Verein ein Antrag auf Nutzungsänderung auf den Weg gebracht. Foto: Reiner Züll

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Seit dem 26. März präsentiert sich nun das Haus mit einer neuen, denkmalgerechten Dachabdeckung. Foto: Reiner Züll

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NRW-Ministerin Ina Scharrenbach und Bürgermeister Hermann-Josef Esser studieren die vielen Presseberichte über den Kneipenverein. Foto: Reiner Züll

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Gruppenbild auf der Gaststättentreppe mit NRW-Ministerin Ina Scharrenbach. Von links: Bürgermeister Hermann Josef Esser, Vize-Vorsitzender Ralf Schumacher, MdL Dr. Ralf Nolten und Vorsitzender Uwe Schubinski. Foto: Reiner Züll

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Mit der Arbeit der Baufirmen zufrieden: Von links: Berthold Jansen, Harald Thelen und Uwe Schubinski vom Verein zur Erhaltung der Gaststätte Gier. Foto: Reiner Züll

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NRW-Ministerin Ina Scharrenbach überbrachte Anfang  Dezember den Förderbescheid über 193.000 Euro für die Sanierung des denkmalgeschützten Gasthauses. Foto: Reiner Züll

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Im Februar installierte die Firma Gebrüder Züll eine komplett neue Heizung in Gaststätte, Saal und Obergeschoss. Foto: Reiner Züll

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Macht sich mit der neuen Heizungs-Technik vertraut: Vorstandsmitglied und "Hausmeister" Harald Thelen. Foto: Reiner Züll

Vereinsvorsitzender Uwe Schubinski an dem museumsreifen Brenner der alten Ölheizung, die stillgelegt wurde. Foto: Reiner Züll

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Schöne weiße, flache Heizkörper an den Wänden haben die alte Luftheizung abgelöst. Und auch die Lüftungsanlage im Saal wurde auf einen neuen Stand gebracht. Foto: Reiner Züll

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Im Verkehrsspiegel präsentiert sich der neue Dachstuhl, der innerhalb eines Tages aufgebracht wurde. Foto. Reiner Züll

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