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die Gaststätte Gier

Gemeinschaft, Spaß und Unterhaltung – dafür steht die Gaststätte Gier.

 

In unserem Lokal trifft sich ganz Kall und Umgebung.

Junge Familien, alteingesessene, Jugendliche oder Kollegen.

Bei uns fühlen sich alle wohl.

Das Kölsch ist stets frisch gezapft.

Zusammen reden, trinken, lachen, quatschen, essen,

alles was gemütliche Atmophäre ausmacht ist die Seele unseres Lokals.

 

Alle fünf Jahreszeiten zelebrieren wir mit Begeisterung.

Ob jecke Karnevalstage, erste Sonnenstrahlen im Mai oder  Weihnachtsfeiern

– 

hier seid Ihr richtig!

Travestie-Show mit Regina Red

Rene Schaffrath von der “Puderosa Ranch” gastiert am Samstag, 13. November, im Saal Gier - Karriere begann als Nachwuchskünstler im Hamburger Club „Pulverfass“ - Der Kartenvorverkauf hat begonnen

Kall - Frech, frivol und ziemlich lustig wird es am Samstag, 13. November, im Saal Gier zugehen, wenn Regina Red, die singende „Hair-Stylistin von der Puderrosa-Ranch“, mit ihrer Travestie-Show rund um Gesang und Comedy das Publikum begeistern wird. Zum nunmehr fünften Mal ist Regina Red, alias René Schaffrath, mit Charme und strahlender Schönheit beim Verein zur Erhaltung der Gaststätte Gier zu Gast. 

Innerhalb kürzester Zeit gelingt es der rothaarigen Lady, die zweistündige Show zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen. Nicht umsonst wurde Schaffrath zum Beginn seiner Karriere bei einem Talent-Wettbewerb im Hamburger Club „Pulverfass“ zum besten deutschen Nachwuchskünstler gekürt. Seitdem zählt Rene Schaffrath zu den absoluten Größen der Travestie-Szene.

Die große Stärke von Regina Red ist das Parodieren internationaler Stars wie z.B. Amy Winehouse oder Tina Turner. Auch großen Klassikern wie Trude Herr oder Marilyn Monroe verleiht sie ihre ganz persönliche Note. 

Der Verein  zur Erhaltung der Gaststätte Gier rechnet wieder mit einem ausverkauften Haus. Karten gibt es im Vorverkauf  unter rz@zuell-kall.de und während der Öffnungszeiten direkt in der Gaststätte. Die Tickets kosten 10 Euro im Vorverkauf und (wenn noch vorhanden) 12 Euro an der Abendkasse.

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René Schaffrath, alias Regina Red, gastiert am Samstag, 13. November, mit seiner spektakulären Travestie-Show im Saal Gier in Kall. Foto: Reiner Züll

Eifel-Gäng kaperte
den Saal Gier

Das Trio Günter Hochgürtel, Ralf Kramp und Manni Lang löste zum zehnjährigen Bestehen Begeisterungsstürme aus – Eine gelungene Wiederbelebung des Kulturprogramms – „Eifeler Kirmesschlägereien sind keine Gewalt sondern Folklore“ - Politiker im Sumpf der Sünde 

Kall – Drei Stunden lang Gesang, Klamauk und schwarzer Humor waren angesagt, als die berüchtigte Eifel-Gäng am ersten Oktoberfreitag in den Saal Gier in Kall einfielen. Sowohl für den Verein zur Erhaltung der Gaststätte als auch für die Gäng-Protagonisten Günter Hochgürten, Ralf Kramp und Manni Lang war der Abend nach langer Corona-Pause eine wohltuende Wiederbelebung. Der laut den Corona-Bestimmungen mit maximal erlaubten 100 Personen besetzte Saal zeigte, dass auch das Publikum froh und dankbar ist, dass es nach monatelanger Kultur-Abstinenz im Gasthaus Gier endlich wieder losgehen kann. 

Für die Eifel-Gäng war der 1. Oktober zudem ein ganz besonderes Datum, denn auf den Tag genau waren es zehn Jahre her, das sie sich die Drei zusammenschlossen und begannen, die Eifel auf ihre ganz besondere Art unsicher zu machen. Inzwischen hat das Trio mit dem Erfolgsrezept „Einer singt, einer liest und einer trägt vor“, in der Eifel Kult-Status erreicht.Der Abend hätte auch unter der Prämisse stehen können „zwei sitzen, einer agiert“, denn die drei Akteure wechselten sich ab mit Gesang von „Schinderhunnes“ Günter Hochgürtel, dem schwarzen Humor vom „Al Capone von Hillesheim“, Ralf Kramp, und den Eifeler Geschichten von dem im Priesterhabitat gekleideten „Diak(l)on aus Lückerath“, Manni Lang. Während Krimi-Autor Ralf Kramp zum Beispiel seine schaurige Geschichten vorlas, saßen Manni Lang und Günter Hochgürtel auf einem zweisitzigen Sofa und prosteten sich zu. 

Im Dreiertakt wechselte sich so die Besetzung auf dem Sofa ab. Als gleich zum Beginn des Abends die Leselampe auf Kramps Beistelltisch streikte, bemühten sich alle drei Protagonisten gemeinsam, der Lampe etwas Beleuchtung abzulocken. Ob der Leuchtkörper tatsächlich defekt war, oder die Licht-Panne zum Programm gehörte, blieb dem Publikum zunächst verborgen, denn als sich das Trio nach einer Stunde in die Pause begab, leuchtete das Licht plötzlich auf.

„Verzweiflung“ lautete ein Kurzgedicht von Ralf Kramp, in dem der Verzweifelte seit einem Jahr auf der Suche nach dem Mörder seiner Frau sei. Nach einer längeren Pause gab dann Kramp die schwarz-humorige Auflösung: „Das ist alles nicht zum Lachen – wirklich, keiner will es machen“. Und auch mit seiner mörderischen Insterburg&Co-Parodie strapazierte Kramp die Lachmuskeln der Besucher aufs schärfste. „Ich erschlug einen Küster in Krekel, der war ein  richtiges Ekel“ oder „ich killte ‚nen Lehrer in Weyer, der ging mir so auf die - Neven“, löste der Hillesheimer ebenso Beifallstürme aus, wie seine Laudatio auf seinen singenden Gäng-Kollegen Günter Hochgürtel, der anfangs seiner musikalischen Karriere singende Glückwunschkarte für Kindergeburtstage und Altentage gewesen sei. Hochgürtels Gitarre stamme aus dem Sargholz seiner verstorbenen Erbtante. Und das bekannte Lied „Oh du schöner Westerwald“ beherrsche er in 19 Sprachen. Kramp: „Seitdem er sich der Gäng angeschlossen hat, tingelt er nun als Gesetzloser durch die Eifel“.

„Schinderhunnes“ Hochgürtel glänzte sowohl mit seiner Gitarre als auch mit seinem Banjo. „Der jrößte Depp, es menge Schwoger Hepp“, „Himbeermarmelad“ und das Lied vom „Ribbelche“ animierten das Publikum zum Mitsingen. Als ein Hoffnungssignal nach der schlimmen Flutkatastrophe im Juli  könnte das Lied „Es wird schon bald wieder aufwärts gehen“ geeignet sein. Geschunkelt wurde, als Hochgürtel den Song „In der aale Kaschemm“ vortrug, und das mit einem Lob an den Kneipenverein verband, durch dessen Engagement das Gasthaus Gier erhalten werden konnte. Als Meister des Eifeler Dialektes zeigte sich Manni Lang, für den die Eifeler Kirmesschlägereien nichts mit Gewalt zu tun haben, sondern Folklore sind.  Die Aufforderung „don de Brill us, me jon vür de Dür“ seien Zeichen der Fürsorge, damit die Brille nicht zu Bruch gehe. Zudem seien Schlägereien heutzutage nicht mehr nur an Kirmes gebunden. 

Der Lückerather Diak(l)on brachte den Saal zum Toben, als er die Geschichte von drei Kaller Politikern erzählte, die am Himmelstor von Petrus aufgefordert wurden, für den Eintritt in den Himmel den Sumpf der Lüge zu durchwaten. Die Einstellung der Politik zur Landwirtschaft erklärte Lang am Beispiel, was die einzelnen Parteien wohl mit zwei Kühen machen würden, wenn beide einem Landwirt gehören und der Nachbar keine hat.  

Es war nach 23 Uhr, als das Trio sich mit dem Finalsong „Et es jetz Zit zum heem john“ und dem Bekenntnis „denn et es spät un mir sen möd“ musikalisch verabschiedete und vom Publikum mit anhaltendem Beifall bedacht  wurde. Vereinsvorsitzender Uwe Schubinski bedankte sich bei der Gäng in der Hoffnung, das Trio im nächsten Jahr wieder im Saal Gier begrüßen zu können.

Zwei weitere, bereits ausverkaufte Veranstaltungen im Saal Gier werfen ihre Schatten voraus. Am Samstag, 6. November, ist das Trio Gerd Köster, Frank Hocker & Helmut Krumminga beim Kneipenverein zu Gast. Eine Wochen später, am Freitag, 13. November, findet im Saal die Travestie-Show mit „Regina Red“ alias René Schaffrath statt. 

Am Sonntag, 5. Dezember wird es in und vor der Gaststätte Gier wieder einen Weihnachtsmarkt geben, dem sich eine Woche später, am Freitag, 11. Dezember, die siebte Schockermeisterschaft um den „Luischen-Cup“ anschließt.  (Reiner Züll)

Einzug - Eifel-Gäng bei Gier - 2021  (3)
Einzug - Eifel-Gäng bei Gier - 2021 (3)

Schon beim Einzug der Gäng in den Saal herrschte auf der Bühne Chaos-Stimmung, weil der schwer sehbehinderte Al Capone Ralf Kramp (Mitte) recht unsortiert umher irrte. Foto: Reiner Züll

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Zwei sitzen - einer agiert - Eifelgäng Gier
Zwei sitzen - einer agiert - Eifelgäng Gier

Zwei sitzen, einer agiert: Das Zweisitzer-Sofa wechselte im Verlauf des Abends ständig seine Benutzer. Foto: Reiner Züll pp/Agentur ProfiPress

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Autogramme (39)
Autogramme (39)

Nach der Vorstellung waren Autogramme, CDs und Bücher der drei Protagonisten viel gefragt. Foto: Reiner Züll

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Einzug - Eifel-Gäng bei Gier - 2021  (3)
Einzug - Eifel-Gäng bei Gier - 2021 (3)

Schon beim Einzug der Gäng in den Saal herrschte auf der Bühne Chaos-Stimmung, weil der schwer sehbehinderte Al Capone Ralf Kramp (Mitte) recht unsortiert umher irrte. Foto: Reiner Züll

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